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Ani Aghabekyan, Violine
Lusine Khatchatryan, Klavier

Programm :

Domenico Scarlatti (1685-1757)
Sonata h-Moll

Frédéric Chopin (1810-1849)
Etude a-Moll op. 25, Nr. 11
Ballade g-Moll op. 23

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate d-Moll für Violine und Klavier

Pause

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sonate a-Moll KV 310

Sergej Rachmaninoff (1873-1943)
Etude a-Moll op. 39 Nr. 6

Ernest Chausson (1855-1899)
Poème

Maurice Ravel (1875-1937)
Tzigane

 

Ani Aghabekyan wurde 1984 in Eriwan, Armenien, geboren und erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von sieben Jahren bei Levon Makaryan. Bereits in ihrer Kindheit gewann sie 1.Preis. beim nationalem Wettbewerb-Festival „Debjut“ in 1995, 1.Preis beim Wettbewerb-Festival „Begabte Kinder“ in Armenien und spielte als Solistin mit nationalem Kammerorchester Armeniens, “Serenad“ Kammerorchester, “Parnas“ Kammerorchester. Nach dem Abitur 1999 nahm sie ihr Studium bei Prof. Bagrat Wardanyan an der Staatlichen Musikhochschule Eriwan auf. Dieses schloss sie mit Auszeichnung in 2004 ab. Seitdem setze sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Josef Rissin fort, in 2007 hat sie Diplom Künstlerische Ausbildung bekommen. Zur Zeit studiert sie weiter im Studiengang Masters bei dem selben Professor. Von 2002-2004 war Ani Aghabekyan Mitglied des „Orpheus“ Ensembles (Sextett) in Eriwan. Sie nahm an Meisterkursen von Prof. Reinhard Hauffe, Prof. Alexandr Fischer, Prof. Maria Egelhof, Prof. Christian Altenburger teil. Sie war Stipendiatin von DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst),von Rotary Club, von Lions Club, von Frendeskreis von der Musikhochschule Karlsruhe und von Alfred Toepfer Stiftung. In 2006 gewann sie 2.Preis beim internationalen Wettbewerb „Rovere d´Oro Giovani Talenti“ in Italien. In 2007 hat sie bei Internationalen Kammermusik Akademie in Gengenbach und beim Festival "Return" in Eriwan teilgenommen und wurde im selben Jahr mit dem Pianist Igor Palmov in Live Music Now Menuhin Stiftung aufgenommen. Sie war Konzertmeisterin von "Eurasia" Kammerorchester und hat ihre Orchestererfahrung bei Stuttgarter Philharmoniker bereichert. Sie wurde als Praktikantin bei NDR Sinfonie Orchester aufgenommen. Seit 2006 leitet sie eine Violinklasse an der Musikschule Raab in Flehingen. Ihre Schüler wurden schon mehrmals bei nationalen und internationalen Wettbewerben wie Jugend Musiziert, Rovere d'Оro Giovani Talenti Italien, International Competition Young Musician Tallinn usw ausgezeichnet.

Lusine Khachatryan erhielt ihre Musikausbildung ab dem sechsten Lebensjahr zunächst bei ihrer Mutter Irina Hovhannisyan, Diplom Musikerin, und danach an der Eriwaner Musikschule. Die weitere pianistische Entwicklung der jungen Künstlerin übernahmen ihre Eltern, insbesondere ihr Vater, Vladimir Khachatryan, ebenfalls Diplom Musiker.
Von 2001 bis 2008 studierte sie an der Musikhochschule Karlsruhe und absolvierte ihr Studium mit einem zweifachen Masterdiplom im Hauptfach Klavier bei Prof. S. Speidel und Hauptfach Kammermusik bei Prof. Dr. S. Tatubaeva.
Sie besuchte Meisterkurse, die von international bekannten Musikern wie V. Gornostaeva, N. Troull, P. Nerssesyan, K. Randallu, B. Kawalla, R. Kehrer, S.Navasardyan, V.Mushkatkol und K.Hellwig geleitet wurden.
Sie war Teilnehmerin bei folgenden internationalen Festivals: Großkrotzenburg (Deutschland 1996), Colmar (Frankreich 1998), Cannes (Frankreich 2000), dem 9.Internationalen Musikfestival in St. Jean Cap-Ferrat (Frankreich 2000), dem Musikfestival „Snow & Symphony“ in St.Moritz (Schweiz 2002), dem Internationalen Musikfestival in Kajaani (Finnland 2001), dem Internationalen Musikfestival „Bartók + Mozart“ in Miskolci (Ungarn 2003), dem Internationalen Musikfestival in Edinburgh (Schottland, 2004), dem Musikfest Bremen (Deutschland, 2004),dem Ravinia Musikfestival (USA, 2005), dem „Al Bustan Festival“ (Libanon, 2006), dem „Caprichos Musikales de Comillas“ Festival (Spanien, 2007), dem „Vladimir Nielsen Piano Festival“ (USA, 2007), dem „Return“ Festival (Armenien, 2007), dem „ Festival del Mediterrani“ (Spanien, 2008).
Mit ihren weltweit erfolgreichen Konzertauftritten, u.a. im Mozart Saal der „Alte Oper“ Frankfurt/Main, dem Friedrich-Thiersch-Saal des Kurhauses Wiesbaden, dem Stephansaal Karlsruhe, dem Herkulessaal München, der Liederhalle Stuttgart, der Laeisz Halle Hamburg, der Tonhalle Zürich, dem Louvre, Théâtre du Châtelet und Théâtre des Champes-Élysées Paris, dem Pasydy Auditorium Nicosia, Zypern, der Wigmore Hall London, dem Flagey und Palais des Beaux Arts Brüssel, der National Concert Hall Dublin, der Auditorio Nacional Madrid, dem „Alex Theatre“, Glendale, Kalifornien, im Carnegie Hall und Bösendorfer Haus New York, dem Land Recital Hall Washington, USA, dem Grande Théâtre de Québec und Oscar Peterson Hall Montreal, Kanada, der HOAM Art Hall, Seoul, Oji Hall, Tokio, dem A. Khachaturyan Concert Hall, Erevan /Armenien hat sie das Publikum begeistern können.
Sie überzeugte sowohl in Solokonzerten als auch als Solistin mit Kammer- oder Symphonieorchestern. Ebenfalls tritt sie als Duopartnerin mit ihrem Bruder, Sergey Khachatryan (Violine) auf, mit dem sie auch 2002 ihre „Debut“ CD bei EMI Classics aufnahm und 2007 die gemeinsame Einspielung der Sonaten für Violine und Klavier von C. Franck und D. Schostakowitsch mit dem Label NAIVE veröffentlichte.
Lusine Khachatryan wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter dem Musikförderpreis des Kulturfonds Baden e. V., dem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Jahreshauptstipendium des Freundeskreises der Musikhochschule Karlsruhe.