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Victor Andrey, Violine
Nikita Mndoyants, Klavier

Franz Schubert
Sonatine für Violine und Klavier g-moll D 408

Claude Debussy

Sonate für Violine und Klavier g-moll

J.S. Bach
Ciacona d-moll BWV 1004

Modeste Moussorgski

Bilder einer Ausstellung

 

Victor Andrey wurde am 18. August 2000 in Haguenau geboren. Er begann im Alter von 5 1/2 Jahren Violine bei Marius Stoïan zu studieren und setzte seine Lehre zwischen 7 und 15 Jahren an der Musikschule Haguenau in der Klasse von Valérie Haas fort. Parallel dazu trifft er den Geiger und Professor Marc Bender, der ihn auf die Aufnahmeprüfung des Conservatoire de Strasbourg vorbereitet. Er wird für 1 ½ Jahre den Kursen von Catherine Stoffel folgen. Nachdem er die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule Stuttgart bestanden hatte, trat er in die Klasse von Professor Kolja Lessing ein, während er die High School für weitere zwei Jahre in Frankreich fortsetzte. In dieser Zeit traf er die Pianistin Martina Cukrov Jarret, mit der er an zahlreichen Konzerten an der deutsch-französischen Grenze teilnimmt. Er erhält den Rat vieler großer Musiker wie Gerard Caussé, William Sutre, Charlotte Juillard oder das Quartett Modigliani. Im Juli 2018 wird er eingeladen, am Verbier Festival Junior Orchestra teilzunehmen, wo er junge Musiker aller Nationalitäten unter der Leitung großer Dirigenten wie Stanislav Kochanovsky oder Alain Altinoglu trifft. Seit 2015 ist er Mitglied des Kammerorchesters Wissembourg und wurde für das Französische Jugend Orchester 2019 ausgewählt. Victor Andrey spielt eine Violine von Alain Carbonare aus 2018.

 

 

Nikita Mndoyants hat am 7.  August 2016 den 1. Preis des weltberühmten Internationalen Cleveland Wettbewerbs (USA) gewonnen. Das Jury hat ihm auch den Preis der besten Interpration eines Barockwerkes und der der besten Interpretation eines Kammermusikwerkes verliehen.

Er wurde 1989 geboren; er stammt aus einer Familie von Berufsmusikern.

Schon von klein auf spielte er Klavier und komponierte er; 1995 wurde er in die Moskauer „Zentrale Musikschule“ (für besonders begabte Kinder) aufgenommen. Zwei Jahre später gab er im Alter von acht Jahren sein erstes Klavierrecital. Im März 1999 gab er mit zehn Jahren ein ganz außergewöhnliches Recital in der „Sibelius Academy Concert Hall“ von Helsinki, welches aufgenommen wurde und 2001 als CD veröffentlicht wurde.

2006 schloss er sein Klavier – und Kompositionsstudium an der Moskauer „Zentralen Musikschule“ summa cum laude ab, desgleichen 2011 am Moskauer Tschaikowskij Konservatorium, wo er Komposition mit Alexander Tchaykovsky sowie Klavier mit Alexander Mndoyants und Nicolay Petrov weiterstudiert hatte.

Im Lauf seines Studiums siegte er bei mehreren nationalen und internationalen Klavier – und Kompositionswettbewerben. 2004 nahm er an Meisterklassen der „Akademie“ des Festivals von Verbier (in der Schweiz) teil.

Im Sommer 2005 war er in Israel und besuchte die „International Tel-Hai Piano Master Classes“. Dabei erhielt er den Ersten Preis im Klavierkonzertwettbewerb.

Im November 2007 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Paderewski Klavierwettbewerb, sowie einen Spezialpreis für „das beste Recital im Halbfinale“.

Auf seinen riesigen Erfolg in Helsinki folgten Auftritte in aller Welt: in Russland, Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Lettland, Estland,China, in der Schweiz, in Israel, in Frankreich und in den USA.

Er beteiligte sich an zahlreichen Festivals:  „Kremlin Musical“,  „Moskauer Herbst“, 14. Klavierfestival von Liepaja (Lettland), International Keyboard Institute & Festival New-York, 63. Chopin-Festival im polnischen Duszniki-Zdroj, Musikfestival Davos u.a., und gab Recitals in Moskau und Sankt-Petersburg, in der Salle Cortot und dem Auditoire du Louvre von Paris, in der Philharmonie von Warschau...

Er spielt unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Eri Klas, Imants Resnis, Misha Rachlevsky, V. Ziva, Charles Ansbacher, Tadeusz Wojciechowski, M. Annamamedov, V. Redya, S. Bezrodnaya, K. Orbelyan, F. Korobov, A. Sladkovsky,  A. Arnold, I. Solzhenitsyn.

 Zusammen mit dem berühmten Borodin Quartett führte er 2004 Dimitri Schostakowitschs Klavierquintett auf.

Er ist in den beiden Dokumentarfilmen, die die Filmemacherin Irene Langemann für  die  deutsche Produktionsfirma Lichtfilm realisierte, zu sehen: „Russlands Wunderkinder“ (2000) sowie „Die Konkurrenten – Russlands Wunderkinder 2“ (2010).

Seine eigenen Kompositionen für Klavier und Kammermusik sind bei den Verlagshäusern „Komponist“, „Muzyka“ und „Jürgenson“ erschienen.      

2007 wurden vom russischen Label „Classical Records“ zwei  CDs herausgegeben, auf denen er zum Teil seine eigenen Werke spielt.

2013 wurde er zum Finalisten beim renomierten Internationalen Van-Cliburn Klavierwettbewerb (USA).

2015 ist seine Interpretation des Klavierquintetts von M. Weinberg beim französischen Label Praga Digitals mit dem Zemlinsky Quartett erschienen.

Seine letzte CD (2017) , bei dem Label Steinway erschienen, enthält die 6 Bagatellen Op. 126 von Beethoven, die Davidsbündlertänze Op. 6 von Schumann und die Sarkasmen Op. 17 von Prokofiev.