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Lucien Leroy (1943-2005)

Nach seinem Studium an der Straßburger Ecole des Arts Décoratifs (der Kunstgewerbeschule), ließ sich Lucien Leroy in Weißenburg nieder. Hier arbeitete er und gleichzeitig übte er eine Lehrtätigkeit an den Arts Déco in Straßburg aus.
Er war Maler und Grafiker; er interessierte sich insbesondere für den Bereich „Malerei und Lebensumgebung“ und begeisterte sich für Land Art, Gärten und Parks.
In seiner letzten Schaffensperiode wandte er sich Geschichte und Politik zu, aber auch dem, was in der Wechselbeziehung zwischen dem Geschehen und der Landschaft am unbeständigsten, am zeitlosesten und dabei doch äußerst bedeutsam ist: Himmel und Wolken.
Bei seiner letzten Ausstellung in Rastatt präsentierte Lucien Leroy eine Serie von 12 Gemälden, die den Himmel zum Gegenstand hatten. Sie trugen die Namen von Konzentrationslagern, und zugleich die von französischen Städten, die damals von der rechtsextremen Front National verwaltet wurden.

„In Lucien Leroys Landschaften sind keine Menschen zu sehen, aber sie sind doch alle von der Gegenwart des Menschen durchdrungen, von den starken Gefühlen, die sich an unser Innerstes richten.
Zweifellos ist Lucien Leroy ein wunderbarer Regisseur, der die Landschaften seiner Region mit dramatischer Intensität in Szene setzt.
Diese Landschaften sprechen zu unserer Seele. Und wenn sie einen manchmal auch romantisch anmuten und in sehr zarten Farbtönen gehalten sind, das ganze Leben spielt sich hier ab!“

„Wenn es eine elsässische Malerei gibt, so ist Lucien Leroy bestimmt ihr inspirationsreichster Vertreter.“

 

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Das Festival bedankt sich bei Frau Francine Leroy, für Ihre freundschaftliche Mitarbeit.

Die Öffnungszeiten der Austellung werden später bekannt gegeben.