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Shuichi Okada, Violine

Der 1995 in Bordeaux geborene Shuichi Okada begann fünfjährig mit dem Studium der Violine. Am Konservatorium von Bordeaux erhielt er Unterricht von Stéphane Rougier und mit fünfzehn Jahren wurde er einstimmig in das Pariser Konservatorium aufgenommen, in die Klasse von Roland Daugareil, Suzanne Gessner und Christophe Poiget. Da er sich für die Kammermusik begeisterte, besuchte er die berühmte Klasse des Ysaÿe Quartetts und hatte das Glück, von Künstlern und Künstlerinnen wie Claire Désert, François Salque, Jérôme Pernoo oder auch vom Trio Wanderer unterrichtet zu werden. Er belegte viele Meisterkurse, zumal mit Mihaela Martin, Pavel Vernikov, Patrice Fontanarosa, Dong Suk Kang, Sarah Nemtanu, Stephan Picard...
Namhafte Akademien wählten ihn aus; er durfte z. B. an der Seiji Ozawa Akademie in der Schweiz teilnehmen, oder an der Carl Flesch Akademie (wo er den Stennebrügge Preis sowie den Ginette Neveu Preis erhielt), oder noch an der Academia de Santander (Spanien).
Bei zahlreichen Wettbewerben erhielt er Auszeichnungen: den Zweiten Preis beim Internationalen Andrea Postacchini Violinwettbewerb, den Ersten Preis beim Internationalen Ginette Neveu Violinwettbewerb, den Ersten Preis sowie den Preis der Bedeutendsten Künstlerpersönlichkeit beim Internationalen Violinwettbewerb Mirecourt. Und erst neulich wurde er Preisträger beim Internationalen Rodolfo Lipizer Violinwettbewerb in Gorizia (Italien) sowie beim Fritz Kreisler Wettbewerb in Wien.
2015 erhielt er den Zweiten Preis beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen und den Prinz von Hessen-Preis bei den Geigen Meisterkursen der Kronberg Academy. Infolge dessen bekam er die Gelegenheit, mit zahlreichen Orchestern aufzutreten: dem Orchestre Lyrique d'Avignon, dem Orchester der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, dem Orchestre Symphonique de Nancy, dem Orchestre Symphonique du Conservatoire à Rayonnement Régional de Paris (Salle Pleyel), dem Kammerorchester Neues Europa, der Philharmonie Baden-Baden, der Vogtland Philharmonie, dem Orchestre de Normandie...
Shuici Okada gastiert regelmäßig bei verschiedenen Festivals: Festival „Les vacances de Monsieur Haydn“ (La Roche-Posay), Festival de La Roque d'Anthéron (im Rahmen des Residenzprogramms für die Ensembles), Festival de La Vézère, Les Moments Musicaux de La Baule, Osterfestival Deauville, Festival de Giverny, Festival „Classic à Guéthary“, Festival „ Palazetto Bru Zane Paris“... Da trat er mit anderen Künstlern auf: Jérôme Pernoo, Jérôme Ducros, Michel Strauss, Raphaël Pidoux, Jean-Claude Vanden Eynden, Peter Frankl, Philippe Jaroussky, Mathieu Herzog, Antoine Tamestit, Claire Désert, Lise berthaud, Philippe Bernold, Pierre Fouchenneret, Itamar Golan, Jean-Claude Pennetier...
Er durfte in berühmten Konzertsälen auftreten, sei es als Solist oder als Mitglied von Kammerensembles: Salle Pleyel, Théâtre des Champs-Elysées, Salle Cortot (Paris) Victoria Hall (Genf) , Großer Saal des Wiener Konzerthauses, Großer Saal der Pariser Philharmonie, Fondation Louis Vuitton...
Im Herbst 2015 gründete er gemeinsam mit zwei langjährigen Freunden – Jean-Paul Gasparian, Klavier, und Gauthier Broutin, Violoncello – das Trio Cantor, und seit September 2016 ist das Trio Residenzensemble der Singer-Polignac Stiftung (Paris).
Seine erste CD spielte er beim Label Mirare in Begleitung des Pianisten Clément Lefebvre ein.
Er wirkte bei zwei der Kammermusik gewidmeten CDs mit, die 2018 beim Label B-records erschienen: Brahms' beide Sextette zusammen mit Pierre Fouchenneret, Lise Berthaud, Adrien Boisseau, François Salque und Yan Levionnois. Geplant ist auch Schuberts Oktett.
Er spielt eine wunderbare italienische Geige von Sanctus Seraphin (1735), die ihm von der Zilber Stiftung (Paris) geliehen wird; und er wird auch von zwei anderen Stiftungen gefördert: der Fondation Safran und der Fondation „L'Or du Rhin“ (Paris).

Konzert am 5. September mit Clément Lefebvre