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David Saliamonas

David Saliamonas ist in der neuen Pianistengeneration einer der ausdruckvollsten und eine der anrührendsten Persönlichkeiten.

Er ist in Chicago geboren und hat als Fünfjähriger ganz allein mit dem Klavierspielen begonnen. Er hat das Diplom der Manhattan School of Music. Dort war er einer der wenigen Schüler des großen Eugene Istomin, der ihn als einen " wunderbaren Virtuosen und Musiker " einschätzte. Saliamonas ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter die Anderson International Piano Competiton (Seattle), die Five Towns Competition (New York), der Grand Prix d'Ibla (Italien) und dazu der Chopin Foundation Scholarship Prize. Er hat außerdem Orchesterleitung studiert, besonders in Salzburg bei Horst Zender und in Budapest bei Yuri Simonov.

Er ist in mehreren Städten der Vereinigten Staaten aufgetreten, in Kanada, Frankreich, Italien, in Deutschland, in Belgien und der Schweiz, in Marokko, Japan und Australien. Er hat auch an zahlreichen Rundfunk- oder Fernsehsendungen teilgenommen, in Frankreich bei France 3, Mezzo, Arte und TF1.

David Saliamonas ist Solist, aber auch Kammermusiker, er ist Mitglied der Wild Ginger Chamber Players und er hat mit ausgezeichneten Musikern gespielt wie dem Klarinettisten Chen Halevy, der Mezzo-Sopranistin Denyce Graves und
den Violinisten Jonathan Gandelsman und Guy Braunstein ( Solo Violine der Berliner Philharmoniker).
Außerdem improvisiert er gern und tut das öfters während seiner Konzerte.

In Paris, wo er zur Zeit wohnt, hat er zahlreiche Konzerte gegeben, im Besonderen im Hôtel des Invalides (im Rahmen des Zyklus " Große Interpreten "), im Großen Amphitheater der Sorbonne, bei der UNESCO und im Nationalarchiv. Im Rahmen der Konzerte " Nouveaux Virtuoses " hat er im Grand Théâtre von Reims und im Palais des Congrès von Tours gespielt, im Nouveau Siècle Lille, im Théâtre Molière Lyon, im Quartz von Brest, in der Straßburger Orangerie, in der Oper Rennes, in der Salle Poirel von Nancy und im Théâtre de la Criée von Marseille.

Die amerikanische Kritik begrüßt sein " verblüffendes " Talent wie auch seine "leidenschaftliche, vom Anfang bis zum Ende durchgehaltene Intensität ", während in Kanada die " London Free Press " seine " unfehlbare Technik und sein leidenschaftliches Engagement " zu schätzen weiß.

In Italien feiert die Gazetta del Sud " seinen feinen Sinn für Harmonie ". In Frankreich bemerkt La Lettre du Musicien bis zu welchem Grad er sich "rückhaltlos in die kleinste musikalische Idee einbringt " und so den Werken, die er interpretiert " überbordendes Leben einflößt ".
Le Dauphiné Libéré sagt, er sei ein "begeisterter Pianist jenseits des Vernünftigen". Was das Telegramm von Brest angeht, es schreibt von ihm : " David Saliamonas, ein junger Pianist mit unglaublichem Charme, vereint pschologische Feinheit mit jugendlichem Charme ". Der Dirigent Yutaka Sado schließlich sagt von ihm, er sei ein " wunderbarer Pianist ".

David Saliamonas schafft gern zu seinem Publikum eine persönliche Beziehung. Bei seinen Konzerten stellt er die Werke, die er interpretieren wird, vor, sowohl auf historischer Ebene wie auch von einem musikalischen Gesichtspunkt aus.
Er zögert nicht, ein Musikstück auf dem Klavier auseinander zu nehmen oder einfache Bilder und vergnügliche Anekdoten zu verwenden, um sich besser verständlich zu machen. So weiß das Publikum, ob es nun klassische Konzerte kennt oder nicht, am besten zu würdigen, was es hören wird.

Diese Art und Weise auf sein Publikum zuzugehen, hat Harold Bauer, den musikalischen Direktor des New Philharmonic dazu bewegt, über ihn zu schreiben: " David versteht sich auf Kommunikation und zwar auf allen Ebenen. Seine Ungezwungenheit am Klavier, die Gewandtheit, mit der er auf dem Klavier Beispiele gibt, während er redet, das sichtbare Vergnügen, das sich in seinem Spiel ausdrückt - das alles überträgt sich auf den Hörer, ob er Kenner ist oder Novize. Und es ist offensichtlich, daß er es versteht, als Interpret den Funken überspringen zu lassen.
Das bringt ihm bei jedem Konzert standing ovations ein ".

Im gleichen Geist spricht Gilles Cantagrel von France Musique über " seine Fähigkeit zur Kommunikation mit den Zuhörern. M. Saliamonas verbindet tatsächlich eine perfekte Technik am Instrument mit der Beherrschung der Partituren, die er interpretiert. Seine natürliche und freundliche Autorität wie die Großzügigkeit seines Spiels haben ihm unverzüglich die Zustimmung des Publikums eingebracht ".

Übersetzung Hermann Ebeling

Konzert am 8. September 20.00