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Prazak Quartett

Das Pražák Quartett, dessen eigentlicher Name auf Tschechisch „Prazakovo Kvarteto“ lautet, und das oft als „Pražák Quartet“ bekannt ist, ist ein tschechisches Streichquartett, das zu den berühmtesten der Welt gehört. Es wurde 1974 von Václas Remeš, Vlastimil Holek, Josef Kluson und Josef Pražák gegründet, die in den Jahren 1974 bis 1978 alle an der Prager Musikhochschule studierten.

Sie gewannen den 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb von Evian, sowie 1978 beim Prager Musikfrühling. So begannen die Mitglieder des Ensembles ihre berufliche Laufbahn, indessen vervollkomneten sie ihre Ausbildung an der Prager Musiakademie, wo sie im Kammerorchester von Antonin Kohout, dem Cellisten des Smetana Quartetts, mitspielten. Später haben sie mit dem Vlach Quartett zusammengearbeitet, und schließlich an der Universität von Cincinnati mit Walter Levin, dem Leiter des LaSalle Quartetts.

1986 trat Michal Kanka die Nachfolge von Josef Pražák im Ensemble an.

2010 wurde Pavel Hula der Nachfolger von Vaclav Remeš.

Heutzutage widmet sich das Quartett weiter seiner Tätigkeit und gibt zahlreiche Konzerte in Europa und den Vereinigten Staaten. Es besitzt ein breitgefächertes Repertoire. Es reicht von Borodine und Haydn bis Schönberg oder noch Dusapin. Ihre CD-Einspielungen erscheinen exclusiv beim Label Praga Digitals/Harmonia Mundi und haben ihnen zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, unter anderem den Grand Prix International du Disque und den Diapason d'Or.

 

Konzert am 4. September mit dem Zemlinsky Quartett