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Liana Gourdjia

Der Violonistin Liana Gurdjia wird wegen ihres „erstaunlich reinen Klangs, ihres künstlerischen Einfühlungsvermögens und ihrer bezaubernden lyrischen Ausdruckskraft“ hohe Anerkennung gezollt. Im Alter von sechs Jahren trat sie zum ersten Mal im russischen Fernsehen auf und wurde in ganz Russland berühmt; sie spielte in allen wichtigen Konzertsälen ihrer Heimat, insbesondere im GroBen Konzertsaal des Tschaikowskij Konservatoriums in Moskau oder in der Sankt Petersburger Philharmonie. Sie spielte im Vatikan für Papst Johannes Paul II., in Paris für die Unesco, und bei den Olympischen Spielen in Atlanta. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Tschaikowskij Wettbewerbs für junge Künstler in Sendai (Japan) und ihre Konzerte werden von den russischen und europäischen Rundfunkanstalten übertragen.


Für den Zeitraum 2009 – 2011 ist sie „Artist in Residence“ beim Montgomery Symphonie Orchestra in den Vereinigten Staaten; da ist sie als Solistin engagiert und daneben gibt sie weiter Konzerte und Recitals. Im Sommer 2010 trat sie wie 2009 beim Festival in Marlboro auf. Unter ihren sonstigen jüngsten oder künftigen Engagements sind Recitals und Meisterklassen an der Universität Indiana hervorzuheben,sowie Kammermusikkonzerte bei den „Musicales“ in Colmar, bei den „Salines en Musique“ im Jura, beim Juventus Festival, oder ein Auftritt mit Orchesterbegleitung im Rahmen des „Festival de Sion“ in der Schweiz.
Liana hat beim Internationalen Wettbewerb von Sion – Valais gesiegt und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe: Michael Hill in Neeuseeland, Corpus Christi, Hudson Valley und Kingsville. Begleitet wurde sie von den Orchestern von Fort – Wayne, Hudson Valley, Ashville, dem Litauischen Philharmonischen Orchester, dem Orchester der Universität Indiana, dem Cleveland Institute of Music, unter der Leitung von Daniel Hege, James Gaffigan, Shlomo Mintz, Carl Topilow, Thomas Hinds, David Effron, Steven Smith oder Sergej Stadler.


Als begehrte Partnerin spielt sie Kammermusik zusammen mit Jaime Laredo, Ida Kavafian,Sharon Robinson, David Soyer und dem Talich Quartett; eingeladen wurde sie u. a. vom „92/Y“ in New – York,von dem „Frühling der Künste“ in Monte – Carlo, den „Musicales de Compesières“ in Genf, den „Musicales“ in Colmar und als Preisträgerin des Festival Juventus. Sie begeistert sich für die Musik der Gegenwart, so hat sie öfters neue Werke uraufgeführt. Sie hat als Solistin des „New Music Ensembles“ der Universität Indiana unter Leitung von David Dzubay das „Concertino für Geige“ von Eugene O'Brien uraufgeführt.


Liana Gurdjia hat mit ihrem Studium in der „Zentralen Musikschule“ (für besonders begabte Kinder) in Moskau begonnen, bei den namhaften Professorinnen Irina Bochkova und Maja Glezarova, worauf sie in die Vereinigten Staaten zog, um mit David und Linda Cerone am Cleveland Institute of Music zu studieren; sie erhielt einen Bachelor – und einen Master – Titel. An der Universität Indiana war sie Trägerin des Ersten Preises des hoch angesehenen „Jacobsstipendiums“ und sie ist im Besitz eines „Artist Diplomas“. Liana ist ebenfalls Unterricht bei Menahem Pressler, Janos Starker, Gil Shaham, Alex Kerr, Pamela Frank, Arnold Steinhardt, Gabor Takacs und dem Orion Quartett zuteil geworden.

Konzert am 23. August mit Marc Coppey und Peter Laul